Ortsverein Schlitzerland
Gründungsjahr: 1958
Wirkungsbereich: Stadt Schlitz mit 16 Ortsteilen
Mitgliederzahl: 198
Geschichte:
Der Schlitzer LandFrauenverein ist der älteste Ortsverein im Bezirksland-
Frauenverein Lauterbach.
Von ehemals 18 Gründungsmitgliedern hat sich der Verein zur stärksten
Frauenbewegung des Schlitzerlandes entwickelt.
Teamvorstand:
Ansprechpartnerin Monika Allendorf
Stellvertreterin Sylvia Warschburger
Schriftführerin Andrea Bäuml
Rechnerin Monika Lohse
Beisitzerinnen Renate Alles
Christel Allendorf
Sigrid Stock
Rechner = Monika Lohse, Beisitzer = Renate Alles, Christel Allendorf und Sigrid Stock
Angebote:
Während sich der Landesverband überwiegend den überregionalen Themen
wie bspw. Erzeuger- und Verbraucherdialog, Aus- und Weiterbildung von in
der Landwirtschaft tätigen Frauen widmet, haben im Ortsverein Schlitzerland
Gesundheits-, Ernährungs- und kulturelle Themen besondere Bedeutung.
Neben der Behandlung aktueller Themen gibt es folgende ständige Arbeits-
kreise u. Workshops : Gymnastik
Hessen- und Hardangerstickkreis
Daneben beteiligen wir uns an städtischen Veranstaltungen z.B. Schlitzer
Trachtenfest, Weihnachtsmarkt, Runkelrübenfest,Tag des Deutschen Whiskys in
der Schlitzer Destillerie.
Bildergalerie:
Kontakt: Monika Allendorf
Semichweg 8
36110 Schlitz-Ützhausen
Tel. 06648-2968
Mail: m.allendorf@gmx.ch
Es gibt Wichtigeres im Leben
als nur sein Tempo zu beschleunigen.“
Mahatma Ghandi
Veranstaltungsprogramm für das 1. Halbjahr 2020
Dienstag, 07. Januar 2019, 14.00-16.00 Uhr im DGH Nieder-Stoll
„Hessen- und Hardanger Stickkreis“
Leitung: Monika Iller, Tel. 6229
Mittwoch, 15. Januar, 20.00 bis 21.00 Uhr in der kleinen Gymnastikhalle der
Gesamtschule Schlitz
„Gymnastik“
Montag, 27. Januar, 19.00 Uhr im Burgmuseum in Schlitz
Vortrag „Jüdisches Leben in Schlitz“ von Marianne Gutermuth
Bezirksverein Lauterbach
Mittwoch, 29. Januar, 15.00 Uhr im Posthotel Johannesberg in Lauterbach
Teenachmittag mit Nervenkitzel
Verbindliche Anmeldung bis 12.01.20 bei Sylvia Warschburger, Tel. 7318 oder bei Ursula Pöhlig, Tel. 06666/918843 oder per mail: poehlig-freiensteinau@freenet.de
Dienstag, 11. Februar, 19.00 Uhr im DGH in Hemmen
Vortrag mit Praxis „Wickel und Auflagen“ mit Christel Hedrich
Bitte ein kleines und ein großes Handtuch für den praktischen Teil mitbringen.
Für Mitglieder kostenlos/Kosten für Gäste 5,- €
Freitag, 13. März, 19.00 Uhr im DGH in Hutzdorf
Jahreshauptversammlung
Bezirksverein Lauterbach
Samstag, 7. März 10.00-15.00 Uhr in der Aula der Vogelsbergschule in Lauterbach
Flohmarkt „Von Frauen für Frauen“ im Rahmen der Vogelsberger Frauenwoche
Standgebühr 5,-€/Tisch. Anmeldung bis 29.02.20 bei Christel Dippel, Tel. 06641-5644 oder per mail an christel.dippel@t-online.de
Freitag, 20. März, Treffpunkt 9.00 Uhr in Fulda am Bahnhof, Gleis 1
Bahnfahrt zur „Land und Genuss“ nach Frankfurt
18,-€ für Mitglieder/20,-€ für Gäste (incl. Eintritt + Bahnfahrt) Verb. Anmeldung bis 06.03.2020 bei A. Bäuml, Tel. 7943 - Bitte wenden -
Mittwoch, 1.April, 19.00 Uhr im DGH in Ützhausen
„Hospizdienst – in Geborgenheit leben und sterben“
Der Hospizdienst Vogelsberg stellt sich vor
Bezirksverein Lauterbach
Samstag, 18. April, 9.30 Uhr im Posthotel Johannesberg in Lauterbach
Frauenfrühstück
Vortrag „Auf Umwegen geradewegs zum Ziel“ von Doro Zachmann aus Pfinztal
Kosten 10,-€, Einlass 9.00 Uhr
Verbindliche Anmeldung bis zum 10.03.2019 bei Sylvia Warschburger, Tel. 7318 oder vom 01.03.-10.04.20 bei Ursula Pöhlig, Tel. 06666/918843 oder per mail: poehlig-freiensteinau@freenet.de
Mittwoch, 22. April, 19.00 Uhr im DGH in Willofs
Vortrag „Bienen“ von Erika Stöppler aus Maar
Bezirksverein Lauterbach
Mittwoch, 6. bis Sonntag, 10. Mai, Flugreise Kreta
Mittwoch, 13. Mai, 15.00 Uhr, Treffpunkt Wanderheim am Gänsrasen
Kräuterwanderung mit Ellen Langstein
Im Anschluss stellen wir unter ihrer Anleitung eine Mückenstichsalbe her.
Die Veranstaltung ist für Kinder und Erwachsene
Kosten für Gäste 5,-€/Kinder und Mitglieder kostenlos, Anmeldung bis 4.Mai bei Moni Lohse, Tel 5944
Bezirksverein Lauterbach
Mittwoch, 10. Juni, Landfrauentag zum Hessentag in Bad Vilbel
Nähere Informationen werden zu einem späteren Zeitpunkt im „Schlitzer Boten“ bekannt gegeben.
Montag, 20.Juli, Fahrt zu den Bad Hersfelder Festspielen, Abfahrt um 19.00 Uhr am Bürgerhaus in Schlitz
„ Club der toten Dichter“ – Kartenvorverkauf ist bereits abgeschlossen!
Bezirksverein Lauterbach
6. bis 9. August , 4-Tagesfahrt Lüneburger Heide
Informationen und Anmeldung ab 07.01.bis 01.03.2020 bei Christel Dippel, Tel. 06641/5644 oder mail: christel.dippel@t-online.de
Evtl. Änderung entnehmen Sie bitte den Ankündigungen im „Schlitzer Boten“.
Informationen über Veranstaltungen des Landesverbandes erhalten Sie bei Ihrem Vorstand oder im Internet unter www.landfrauen-hessen.de/bildung-mehr/
Archiv und Berichte
Zweihundertstes Mitglied beim Schlitzerländer LandFrauenverein
Edith Marx aus Fraurombach wurde herzlich begrüßt
Es ist schon ein besonderes Ereignis, wenn 59 Jahre nach Gründung des
Schlitzerländer LandFrauenvereins das zweihundertste Mitglied willkommen
geheißen wird.
Zusammen mit Vorstandskollegin Sylvia Warschburger begrüßte Margit Diener
Edith Marx aus Fraurombach und hieß sie herzlich in der „starken Gemein-
schaft der Schlitzerländer LandFrauen“ willkommen.
„Eigentlich“, so die Vorsitzende Margit Diener, „hätte der Verein schon weitaus
früher diese Stärke erreichen müssen“, war er doch mit dem Ziel der
Weiterqualifizierung junger Bäuerinnen und „LandFrauen“ seinerzeit aus der
Taufe gehoben worden. Andererseits ist dies laut Diener der Beweis, „ dass sich
der LandFrauenverein modernisiert und zeitgemäß weiterentwickelt hat“.
Aufgrund seiner vielfältigen Angebote und Aktivitäten hat er eher an
Attraktivität dazu gewonnen und kann sich als einer der wenigen Vereine und
-als größter Frauenverein- im Schlitzerland über steigende Mitgliederzahlen
freuen.ugust in Maar
Lutherweg 1521: Zu Fuß vom Schlitzerland zur Wartburg
Unsere Pilgertour vom 28.April bis zum 1. Mai 2017
Pilgern…..
heißt, der Sehnsucht des Herzens zu folgen, aufbrechen, Gewohntes hinter mir lassen, mich einlassen auf eine persönliche Erfahrung mit Gott, mit mir selbst, mit den Menschen um mich her. Unterwegs kann ich Antworten auf offene Fragen in meinem Leben finden, die Bereicherung und den Halt einer Pilgergemeinschaft erleben, Rückenstärkung und Ermutigung erfahren. In der Schönheit der Schöpfung kann ich Gottes Gegenwart spüren. Am Ziel angekommen, spüre ich Freude darüber, den Weg geschafft zu haben und die Traurigkeit darüber, dass ein jeder Weg ein Ende hat.
( Simone Boley)
Am Freitag, den 28. April treffen wir Wanderer uns in Unterwegfurth. Die erste Vorsitzende des LandFrauenvereins Schlitzerland, Margit Diener hat für uns eine Sammlung von Pilgersprüchen mitgegebracht, aus der jeder von uns seinen persönlichen lost.
Mit guten Wünschen versehen machen wir uns auf den Weg. Die vier Kilometer nach Niederaula sind schnell überwunden. An der Kirche legen wir die erste Rast ein. Weiter geht es über den Hungersberg durch Wald und Feld an Baiershausen vorüber nach Asbach. Um die Mittagszeit nehmen wir uns dort die Zeit für eine Tasse Kaffee.
Weiter führt der Weg an Schloß Eichhof vorbei nach Bad Hersfeld, wo wir am frühen Nachmittag den Kurpark erreichen. Nachdem wir Quartier bezogen haben, gehen wir gemeinsam essen.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen, stoßen zwei weitere Pilger zu uns. Die Gruppe ist nun mit 17 Personen komplett. Nach einem Besuch der Stadtkirche begeben wir uns auf den Lutherweg Richtung Hohe Luft. Es geht zügig bergan und wir merken zu spät, dass wir den Weg verlassen haben. Nach einer spaßigen Begegnung mit einer Hersfelderin finden wir am Obersberg den Anschluß wieder. Zuerst über Wiesen und Felder, dann vorbei an der Ortschaft Kathus und dem Kathuser Seeloch wandern wir über die „kurzen Hessen“ nach Friedewald.
Dort beziehen wir unser Quartier und besuchen Schloß und Kirche, die leider geschlossen ist. In Göbels Schloßhotel Prinz von Hessen genießen wir unseren Nachmittagskaffee.
Am nächsten Tag geht es durch den Seulingswald vorbei an der „Hammundeseiche“ und dem gleichnamigen verlassenen Dorf. Einige von uns unternehmen noch einen Abstecher zum „Nadelöhr“, einer 1m hohen Steinpforte aus dem 17. Jahrhundert. Wer hindurchkriecht, dem soll Glück beschieden sein. Unser Weg führt weiter zur Gaststätte „Bodesruh“ mit der gleichnamigen Gedenkstätte, die zur friedlichen Wiedervereinigung mahnte.
Nach einer Pause mit traumhaftem Ausblick führt der Weg um die Kaliabraumhalde bei Heringen und dann entlang des „Grünen Bandes“ nach Dankmarshausen, wo unsere Spürnasen in einem Innenhof einen traumhaften Biergarten entdecken. Nach netten Gesprächen auch mit den Nachbarn, geht es auf dem Werraradweg nach Berka, wo wir an diesem Abend Unterkunft in Blockhütten finden.
Die Unterkunft in Vierer- und Fünferhütten lässt Jugendherbergserinnerungen aufkommen. An die Waschmöglichkeiten im Nebenhaus müssen wir uns erst gewöhnen. Die Lage ist aber traumhaft und nach einem langen Wandertag kann einem so schnell nichts erschrecken.
Nach einem herzhaften Abendessen mit thüringer Gastfreundschaft, kommt die Wirtin noch einmal an unseren Tisch, um uns zu erzählen, wie sehr ihr unser Lachen, dass sie bis in die Küche hören konnte erfreut hätte.
Unseren letzten Wandertag beginnen wir mit einem leckeren Frühstücksbüffet auf der beheizten Terasse mit Werrablick in unserem Camp.
Nachdem unsere fünf Mitwanderer für den letzten Tag zu uns gestoßen sind, machen wir uns auf den Weg nach Herda. Hinter dem Dorf gewinnen wir rasch an Höhe und gelangen über den Lerchenberg nach Oberellen. Mit einem Teil der Gruppe machen wir auf eine Tasse Kaffee Pause bei „Tante Heidi“, um dann die letzte Etappe gestärkt zu beginnen. Wir steigen durch den Wald auf bis zum Hütschenhof, wo wir dann den Rennsteig und auch ein Stück Jakobsweg bis zur „Wilden Sau“ laufen. Die im Wanderführer ausgewiesenen 8 km erweisen sich als Illusion. Es werden von uns 15 km gemessen, die uns über traumhaft schöne Wege zur Wartburg führen.
Ein kurzer Stop mit kleiner Stärkung an der Sängerwiese muss sein, bevor wir uns an das letzte Wegstück durch ein großartiges Naturschutzgebiet auf zur Burg machen. Oben angekommen erwartet uns eine großartige Aussicht. Und die, die bereits angekommen sind.
Mit jedem Pilger der auf der Wartburg eintrifft, wird der Applaus der bereits Angekommenen lauter, so dass die beiden Letzten den prächtigsten Beifall erhalten.
Wir haben es geschafft. Und damit ist unser viertägiger 88kmlanger gemeinsamer Weg zu Ende. Aus flüchtigen Bekannten sind Weggefährten geworden. Wir haben unzählige Gespräche miteinander geführt, viel gelacht und gemeinsam Schritt für Schritt die Herausforderungen dieses Weges gewältigt. Ich weiß nicht, ob wir zu tiefen Einsichten gelangt sind. Aber man soll ja auch die kleinen Schritte, die uns in unserer Weiterentwicklung voran bringen nicht gering schätzen. Im Übrigen kann man den Wert einer Erfahrung auch erst im Rückblick richtig einordnen. Fürs Erste soll es uns reichen, auf das Erreichte stolz zu sein. Wir waren eine tolle Gruppe.
Mit den ersten Metern , die der Bus anrollt, um uns nach Hause zu bringen, beginnt es zu regnen. Das erinnert uns daran, dass mit der Freude, den Weg geschafft zu haben, auch die Traurigkeit einhergeht, dass ein jeder Weg irgendwo zu Ende ist.